Schwangerschaftsrad

Das klassische klinische Schwangerschaftsrad, online. Gib deinen Geburtstermin oder deine letzte Periode ein, um genau zu sehen, wo du auf der 40-Wochen-Skala stehst.

1. Trimester
2. Trimester
3. Trimester
Dieses Rad spiegelt die in Vorsorgekliniken verwendeten Papier-Schwangerschaftsrechner wider, basierend auf einer Standard-Schwangerschaft von 280 Tagen (40 Wochen) nach der Naegele-Regel. Die Datierung deiner Betreuungsperson, insbesondere aus einem frühen Ultraschall, hat immer Vorrang vor jeder radbasierten Schätzung.

Wie das Rad rechnet

Das digitale Rad überträgt genau die Logik der Papierräder, die seit Jahrzehnten in Frauenarztpraxen und Kreißsälen hängen, in eine Weboberfläche: Eine Schwangerschaft wird als 280 Tage bzw. 40 Wochen lang angenommen, gezählt entweder ab dem ersten Tag der letzten Periode oder rückwärts von einem bekannten Geburtstermin — die klassische Naegele-Regel.

Der farbige Ring markiert die drei Trimester — ungefähr Woche 0 bis 13, 13 bis 27 und 27 bis 40 — und die Markierung zeigt, wo auf dieser 280-Tage-Skala der aktuelle Stichtag liegt. Damit stecken hinter dem Zifferblatt genau dieselben Wochen- und Trimesterangaben wie beim klassischen Geburtsterminrechner, nur eben als Kreis statt als Zahlenliste dargestellt.

Die verbleibenden Tage und der prozentuale Fortschritt, die unter dem Rad angezeigt werden, ergeben sich einfach aus der Differenz zwischen dem heutigen Datum und dem berechneten Geburtstermin, ausgedrückt als Anteil der vollen 280 Tage — dieselbe Zahl, nur eben zusätzlich visuell auf dem Zifferblatt verortet.

Was das Rad nicht ersetzt

Ein Rad rechnet immer mit einem Lehrbuch-Zyklus von 28 Tagen und einem Eisprung um Tag 14 — reale Zyklen weichen davon oft ab. Ein früher Ultraschall gilt deshalb meist als genauer für die Datierung als die reine Rechnung ab der letzten Periode, besonders bei unregelmäßigem Zyklus oder wenn das Datum der letzten Periode nicht sicher bekannt ist.

Als ausgetragen gelten üblicherweise die Wochen 37 bis 42, „Woche 40" auf dem Rad ist also ein Zielwert und keine Garantie — nur ein kleiner Teil der Babys kommt tatsächlich am errechneten Termin zur Welt. Weicht die Datierung der behandelnden Praxis von der Rad-Anzeige ab, zählt immer diese fachliche Einschätzung.

Nach künstlicher Befruchtung oder einem Transfer eines eingefrorenen Embryos, oder bei einem Zyklus, der deutlich länger oder kürzer als 28 Tage ist, kann ein für den „Durchschnittszyklus" gebautes Rad um mehrere Tage danebenliegen. In diesen Fällen ist das Datum, das die Kinderwunschklinik ab dem Transfertag oder einer Datierungssonografie nennt, der verlässlichere Ausgangspunkt.

Quellen

Grundlage ist die Naegele-Regel zur Schwangerschaftsdatierung, wie sie auch in deutschen Mutterschaftsrichtlinien Anwendung findet. Weiterführende, verständliche Informationen rund um Schwangerschaftswochen und Vorsorge bietet familienplanung.de, das Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).